Gesundheit

Schmerzen am Körper effizient mindern

Fibromyalgie ist eine rätselhafte Krankheit. Allein in Deutschland leiden schätzungsweise zwei Millionen Menschen unter dieser Krankheit, die auch Weichteilrheumatismus genannt wird. Lange Zeit hielt man die unter Fibromyalgie leidenden Menschen für „eingebildete Kranke“, also für Menschen, die sich ihre chronischen Schmerzen einbilden, weil für die chronischen Schmerzen keine organische Ursache gefunden werden konnte. Der Verdacht, dass jemand sich die Schmerzen einbildet kam vor allem davon, dass viele unter einer Druckempfindlichkeit an speziellen Punkten ihres Körpers leiden und an einer sehr ausgeprägten Erschöpfung, aber auch an Ängsten und an depressiven Symptomen. Auch heute noch ist nicht ganz klar, wodurch Fibromyalgie verursacht wird. Allerdings gilt als wahrscheinlich eine Störung der Schmerzverarbeitung, da bei den Betroffenen eine Veränderung bestimmter Nervenzellen im Muskelgewebe vorliegt. Dadurch konnte entkräftet werden, dass es sich bei Fibromyalgie um ein psychisch bedingtes Leiden handelt. Mit dieser Entdeckung kam man auch darauf, was gegen diese chronischen Schmerzen helfen könnte – Akupunktur.

So hilft Akupunktur

Andere Möglichkeiten Menschen mit Fibromyalgie zu helfen gibt es kaum. Und da Akupunktur sowieso dazu beiträgt, dass sich der Körper durch die Nadelstiche entspannt, lohnt sich der Weg zur Akupunktur Hamburg. Ihr Leidensdruck wird vermindert, wenn Sie unter dieser Krankheit leiden. Der Schritt hin zur Akupunktur Hamburg ist vor allem dann der logische Schritt, wenn Sie bzw. der Arzt feststellen müssen, dass Ihnen die klassischen Schmerzmittel nicht helfen. Dies ist häufig der Fall. Neben Akupunktur bringen auch die Bewegungstherapie, ebenso wie Wärmebehandlungen und die Einnahme von Antidepressiva eine Linderung.

Wissenschaftlich belegt

Dass eine Akupunktur Behandlung bei Fibromyalgie wirken kann, wurde inzwischen sogar erforscht. Das ist schon ein großer Erfolg, da schließlich erst 2013 Fibromyalgie überhaupt sein Krankheitsbild nach Jahren der Forschung erhielt. Wissenschaftler um Jorge Vas in Sevilla haben daraufhin untersucht, ob Akupunktur bei Fibromyalgie dem Betroffen helfen kann. Die Studie umfasste 153 Betroffene, die neun Wochen lang einmal die Woche sich mit den Akupunkturnadeln behandeln ließen. Dabei wurden die Nadeln bei der Hälfte der Probanden in die traditionellen Akupunkturpunkte gestochen. Die andere Hälfte der Probanden der Studie erhielt eine Schein-Akupunktur. Bei der tatsächlich mit einer Akupunktur behandelten Betroffenen ergab sich nach den neun Wochen, dass bei 41 Prozent sich die wahrgenommenen Schmerzen tatsächlich reduziert haben. Neben den eigentlichen Schmerzen soll bei einer Akupunktur Behandlung auch die Müdigkeit und die Depression bzw. die depressive Stimmung gelindert werden. Die Studie – auch wenn sie nur in einem sehr kleinen Rahmen angelegt war – zeigte dennoch, dass eine Akupunktur eine höhere Wirksamkeit hat als verschiedene Medikamente, die normalerweise bei Fibromyalgie vom Arzt verschrieben werden. Es handelt sich bei solchen Medikamenten immerhin um Mittel gegen Nervenschmerzen, Epilepsie oder Angststörungen – also um letztlich keine Medikamente, die als harmlos einzustufen sind bzw. frei sind von Nebenwirkungen.
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